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		<title>DIE LINKE Kreisverband Kiel</title>
		<link>http://www.dielinke-kiel.de/</link>
		<description>Aktuelle Meldungen aus dem Kreisverband Kiel</description>
		<language>de</language>
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			<title>DIE LINKE Kreisverband Kiel</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen aus dem Kreisverband Kiel</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 19 Aug 2010 19:19:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Gerecht geht anders – Wir zahlen nicht für eure Krise!</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/gerecht-geht-anders-wir-zahlen-nicht-fuer-eure-krise/</link>
			<description>Bund, Länder und Gemeinden entwickeln drastische Kürzungs- und Streichprogramme zum Schuldenabbau....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>Bund, Länder und Gemeinden entwickeln drastische Kürzungs- und Streichprogramme zum Schuldenabbau. In ihren Auswirkungen sind diese Programme unsozial und verstärken die Umverteilung von unten nach oben. </b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Die hohe Neuverschuldung der öffentlichen Haushalte ist wesentlich die Folge einer tiefen Wirtschafts- und Finanzkrise, die durch abenteuerliche Finanzspekulationen ausgelöst wurde. Nachdem so genannte&nbsp; systemrelevante Banken mit mehreren hundert Milliarden Euro vom Staat gerettet wurden und die öffentlichen Haushalte durch die Folgen dieser Krise mehr und mehr in die Schieflage gerieten, sollen nun breite Teile der Bevölkerung über Einsparungen und Kostenerhöhungen die Zeche für diese Krise&nbsp; zahlen. </b></p>
<p class="MsoNormal"><b>&nbsp;Geplant sind:&nbsp; </b></p>
<p class="MsoNormal"><b>- der Umbau des Gesundheitswesens mit Leistungsreduzierungen und</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>&nbsp;&nbsp; wachsender Selbstbeteiligung der Versicherten.</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>- der Verkauf öffentlicher Einrichtungen an private Investoren.</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>&nbsp; (wie z.B. für das Universitätsklinikum SH geplant) </b></p>
<p class="MsoNormal"><b>- Kürzungen und Abbau im Bereich der sozialen und kulturellen </b></p>
<p class="MsoNormal"><b>&nbsp; Infrastruktur. </b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Die Landesregierung von Schleswig Holstein strebt in dem Doppelhaushalt 2011/12 Kürzungen in Höhe von 250 Mio. Euro an. Das bedeutet einen starken Personalabbau bei Landesbediensteten. Weiterhin betreffen die geplanten Streichungen und Kürzungen Familienbildungsstätten, das beitragsfreie Kita-Jahr, Selbsthilfegruppen, Begegnungsstätten und Beratungsstellen für Suchtkranke und psychisch Kranke, das Blindengeld, die Migrationssozialarbeit und Vieles mehr. Die geplanten Kürzungen und Streichungen bei&nbsp; Frauenhäusern, Frauenberatungen, dem&nbsp; Notruf&nbsp; und Mädchenprojekten gefährden Hilfen für Gewaltopfer und die Geschlechtergerechtigkeit.</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Auch auf der kommunalen Ebene kommt es zu scharfen Einschnitten. Theater und andere Kultureinrichtungen, Büchereien und Schwimmbäder&nbsp;&nbsp; sind von Sparmaßnahmen bedroht.</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Das Bündnis Gerecht geht anders- Wir zahlen nicht für eure Krise!&nbsp; wendet sich gegen diese unsozialen Sparmaßnahmen und ruft im Herbst&nbsp; zum breiten Protest mit vielfältigen Aktionen und&nbsp; zu einer Großdemonstration am 18. November auf.</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Die Haushalte müssen auf der Einnahmenseite durch eine faire Steuer- und Abgabenpolitik saniert werden, die den Umverteilungsprozess von unten nach oben beendet. Durch&nbsp; Einnahmeerhöhungen in den öffentlichen Haushalten muss eine&nbsp; Gesundheits-, Bildungs- und Sozialpolitik ermöglicht werden, die sich am Gemeinwohl orientiert.&nbsp; Dazu können sowohl die Erhöhung der Spitzensteuersätze, eine Börsenumsatz- und Kapitaltransaktionssteuer sowie eine Vermögensabgabe beitragen. Zu der so genannten Sparpolitik gibt es eine Menge von Alternativen!</b></p>
<p class="MsoNormal">Geplant ist derzeit eine Auftakt-Kundgebung am 08.09. in Kiel und eine Groß-Demonstration im November vor dem Landeshaus. Über alle weiteren Einzelheiten und Aktionen berichten wir hier auf der Homepage.</p>
<p class="MsoNormal">Neben der Kieler LINKEN sind weitere Vereine, Initiativen und Verbände in diesem Bündnis organisiert :</p><ul><li>attac</li><li>Arbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser SH</li><li>ASF SPD-Frauen SH </li><li>Bürger Schulterschluss Kiel </li><li>Der Paritätische SH </li><li>DGB/Nord</li><li>Die Violetten </li><li>DKP ( Ortsverband OH und Landesverband SH ) </li><li>IG Metall Kiel/Neumünster </li><li>Linke ( Landesverband) </li><li>Linksjugend - solid</li><li>Unternehmensbetriebsrat der AWO SH </li><li>Verdi Kiel/Plön </li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 19:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Come together“</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/come-together/</link>
			<description>Unter diesem Slogan haben die Parteibildungsbeauftragten der Linken Halina Wawzyniak...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Unter diesem Slogan haben die Parteibildungsbeauftragten der Linken Halina Wawzyniak und&nbsp;Ulrich Maurer im Frühjahr &nbsp;sich mit einem Papier mit Vorschlägen&nbsp;&nbsp; zur besseren Verständigung innerhalb unserer Partei an die Kreisverbände gewandt.</p>
<p class="MsoNormal">Der zentrale Punkt&nbsp; ihres Schreibens war die Anregung Partnerschaften zwischen Kreisverbänden aus&nbsp; Ost und West zu bilden.</p>
<p class="MsoNormal">Der Kreisverband Kiel ist dieser Anregung gefolgt und wird mit dem Kreisverband Rostock zukünftig eng zusammenarbeiten.</p>
<p class="MsoNormal">Rostock, kreisfreie Stadt in Mecklenburg-Vorpommern hat etwas mehr als&nbsp; 200000 Einwohner, ist unserer Heimatstadt Kiel in vielem ähnlich. Die Wirtschaft unserer beiden Städte an der Ostsee ist &nbsp;maßgeblich von Werften, Schifffahrt und Tourismus geprägt &nbsp;und &nbsp;stehen so vor nahezu identischen wirtschaftlichen und sozialen Problemen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Linke ist in der Rostocker Bürgerschaft&nbsp; seit der Bürgerschaftswahl 2009&nbsp; stärkste Kraft mit 13 Abgeordneten. Vorsitzender des Kreisverbandes Rostock ist Prof. Dr. Wolfgang Methling, Abgeordneter im Landtag, Mitglied des Bundes-Parteivorstandes und &nbsp;ehemaliger stellvertretender Ministerpräsident von Mecklenburg -Vorpommern. Der Abgeordnete Steffen Bockhahn holte sich 2009 im Wahlkreis 14 das Direktmandat für den Einzug in den Deutschen Bundestag.</p>
<p class="MsoNormal">Natürlich gibt es eine ganze Reihe von Unterschieden zwischen unseren beiden Kreisverbänden. In Rostock gibt es circa 2000 Mitglieder, in Kiel gerade mal 180. An der Rostocker Uni gibt es seit Jahren eine arbeitende SDS-Gruppe, hier in Kiel sind wir gerade dabei eine solche Gruppe auf zu bauen.</p>
<p class="MsoNormal">Wir erhoffen uns von dieser Partnerschaft, dass wir uns gegenseitig in der Parteientwicklung unterstützen und weiterbringen.</p>
<p class="MsoNormal">Auf der Regionalkonferenz am 18. September in Rostock werden wir unsere Rostocker Genossinnen und Genossen zu einem ersten Kennenlernen noch in diesem Herbst nach Kiel einladen.</p>
<p class="MsoNormal">Wer schon jetzt mehr über unseren Partnerkreisverband erfahren möchte unter</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.dielinke-rostock.de/" target="_blank" >http://www.dielinke-rostock.de/</a></p>
<p class="MsoNormal">Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 19:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DIE LINKE. KIEL wählt neuen Kreisvorstand und will kommunalpolitische Akzente setzen</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/die-linke-kiel-waehlt-neuen-kreisvorstand-und-will-kommunalpolitische-akzente-setzen/</link>
			<description>Trotz der schwülen Temperaturen und der Sommerferien fanden sich 60 der 180 Parteimitglieder der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Trotz der schwülen Temperaturen und der Sommerferien fanden sich 60 der 180 Parteimitglieder der Partei DIE LINKE am Samstag, den 17. Juli&nbsp; in der Gaardener Jugendherberge zusammen, um einen neuen Kreisvorstand zu wählen.</p>
<p class="MsoNormal">Neben dem voherigen Kreissprecher Heinz Wieser (55), der in seinem Amt bestätigt wurde, wählte der Kreisparteitag die 46jährige Angestellte Andrea Kunz zur neuen Kreissprecherin. Schatzmeister der Partei wurde das ehemalige Vorstandsmitglied Martin Schmielau (32). Weitere gleichberechtigte Vorstandsmitglieder sind die 16jährige Schülerin Alena Kühnhold, die Studentin Seyran Papo ( 22) und die Mitarbeiterin der Ratsfraktion Iris Rosenbaum ( 36). Der 26jährige Politikwissen-schaftler Marco Höne und der 60jährige Architekt Joachim Balzer komplettieren den achtköpfigen Kreisvorstand.</p>
<p class="MsoNormal">&quot; In den nächsten zwei Jahren werden wir uns noch intensiver um die Unterstützung unserer Ratsfraktion kümmern können &quot;, kündigt Kreissprecher Wieser mit Blick auf die vergangenen zwei Jahre an, die im Wesentlichen von Wahlkampfaktivitäten geprägt waren.</p>
<p class="MsoNormal">&quot;Durch die regieden Spar-und Kürzungabsichten der schwarz-gelben Regierungen in Bund und Land wird die Landeshauptstadt Kiel , wie alle anderen Kommunen auch, finanziell ausgeblutet. Hierzu gilt es Alternativen zu entwickeln, die wir dann zusammen mit unserer Ratsfraktion in den Rat einbringen werden, um einen &quot;Sozialen Kahlschlag&quot; zu verhindern.&quot; so Kreissprecherin Andrea Kunz.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 18:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kopfpauschale oder solidarische Bürgerversicherung</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/kopfpauschale-oder-solidarische-buergerversicherung/</link>
			<description>CDU, CSU und FDP  wollen noch im Jahr 2010 das  Gesundheitswesen mit der Kopfpauschale finanzieren....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">CDU, CSU und FDP  wollen noch im Jahr 2010 das  Gesundheitswesen mit der Kopfpauschale finanzieren. Damit gelten für  alle Versicherten die gleichen Beiträge: Der Verkäufer zahlt genauso  viel wie die gutverdienende Managerin. Gleichzeitig sinkt der Anteil der  Arbeitgeber immer weiter. Die Pläne der Regierung wären das Ende der  solidarischen Finanzierung des Gesundheitswesens, an der bisher jede und  jeder nach seinen Möglichkeiten beteiligt war. Weil damit die Beiträge  der Bestverdienenden fehlen, müssen Leitungen eingeschränkt werden. Eine  gute medizinische Versorgung ist dann nur gegen Bares möglich.  Gesundheit wird so zur Ware, in praxen und Kliniken tobt der Wettbewerb.  Auf der Strecke bleiben Familien, Rentnerinnen und Rentner und Menschen  mit kleinem Einkommen. </p>
<p class="bodytext">DIE LINKE steuert dieser Entwicklung entgegen. Statt  der Kopfpauschale wollen wir die solidarische Bürgerversicherung, die  Gesundheit nicht als Ware, sondern als öffentliches Gut für alle  versteht. Mit unserer Gesundheitskampagne kämpfen wir dafür, dass eine  gute medizinische Versorgung keine Sache des Geldbeutels ist. <a href="http://typo3/http://die-linke.de/politik/themen/gesundheitskampagne/" title="Gesundheit" target="_blank" class="external-link-new-window" >Gesundheit  ist keine Ware.</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 21:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gerecht geht anders ! </title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/gerecht-geht-anders/</link>
			<description>Schlaglöcher in den Straßen, geschlossene Schwimmbäder  und verwahrloste Jugendzentren: Unsere...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Schlaglöcher in den Straßen, geschlossene Schwimmbäder  und verwahrloste Jugendzentren: Unsere Städte und Gemeinden sind seit  Jahren unterfinanziert. </b></p>
<p class="bodytext">Die Krise macht alles noch schlimmer und die Bundesregierung müsste  nun dringend die Finanzierung der Kommunen sichern. Doch die Vorhaben  der schwarz-gelben Koalition sehen anders aus. Die Gewerkschaft ver.di  ruft zum Protest auf, denn: &quot;Gerecht geht anders!&quot;&nbsp;Gegen ungerechtfertigte Kürzungen bei den Schwachen unserer  Gesellschaft wehren wir uns als Partei Die Linke Kiel mit  unserer politischen Arbeit vor Ort seit Jahren. In einer  Zustandsbeschreibung greift Klaus Ernst, einer von 2 Vorsitzenden der  Partei, die Zielorientierung vor allem auf sozial Schwache beim  geschnürten Sparpaket scharf an. siehe<b> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=b5iIMaYVlWM" target="_blank" >Redebeitrag&nbsp; v.  09.06.2010</a></b><a href="http://www.youtube.com/watch?v=b5iIMaYVlWM" target="_blank" > im Deutschen  Bundestag</a></p>
<p class="bodytext"><img style="vertical-align: middle;" src="uploads/RTEmagicC_a6613e4443.jpg.jpg" alt="gerechtgehtanders_" height="153" width="470" /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Der soziale Kahlschlag beginnt. Dieschwarz-gelbe  Bundesregierung hat ihr lange angekündigtes Sparpaket vorgestellt. Die  schlimmsten Befürchtungen, die die Linke und die Gewerkschaften im  Vorfeld geäußert hatten, bewahrheiten sich jetzt. Und das in doppelter  Hinsicht.</b></p>
<p class="bodytext"><b>Erstens:</b> Bundeskanzlerin Angela Merkel unternimmt  mit ihrer Streichliste den Versuch, der Misere der Staatsfinanzen über  drastische Ausgabenkürzungen beizukommen. Kürzen und Streichen lösen  aber nicht die Haushaltsnotlage, denn Deutschland hat seit langem vor  allem eines: ein Einnahmeproblem. Nicht bei den Ausgaben, sondern bei  den staatlichen Einnahmen muss in verantwortlicher und gerechter Weise  politisch gestaltet werden.</p>
<p class="bodytext"><b>Zweitens:</b> Das so genannte Sparprogramm  zeigt, wessen Meister seine Urheber sind. Die Haushaltskonsolidierung  soll über drastische Einschnitte im sozialen Bereich betrieben werden.  Gespart wird auf dem Rücken der Schwachen unserer Gesellschaft. Die  starken Schultern, Vermögende und Bezieher hoher Einkommen, werden nicht  belastet.&nbsp; Link zur Seite von www.streik.tv,  der die aktuellen  sozialen Themen brennpunktartig zusammenfasst, ohne demagogisch zu  übertreiben:: <a href="http://www.streik.tv" target="_blank" ><b>http://www.streik.tv/</b></a></p>
<p class="bodytext">Bis 2014 will die Bundesregierung insgesamt 82,6  Milliarden Euro einsparen. Mehr als ein Drittel dieser Summe, rund 30  Milliarden Euro, sollen durch massive Kürzungen im Sozialbereich  erreicht werden. Das bedeutet: Sparen bei Familien, Sparen bei  Arbeitslosen, Sparen bei Hartz IV-Empfängern. Die schwarz-gelbe  Regierung lässt keinen Zweifel daran, wer den Großteil der Lasten der  Krise tragen soll: Es sind die Schwächsten in unserer Gesellschaft, die  eigentlich ganz besonders der solidarischen Unterstützung der  Gemeinschaft bedürften.</p>
<p class="bodytext">Kürzen will die Bundesregierung vor allem bei den  Leistungen für Arbeitslose. Insgesamt rund 29,5 Milliarden Euro. Mit der  Begründung, noch mehr Anreize für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit  zu schaffen, werden etwa Pflichtleistungen gestrichen oder bei den  Übergangszuschüssen von ALG I zu ALG II gekürzt. In der Praxis bedeutet  das nichts anderes, als dass Arbeitslose zukünftig noch schneller in den  Strudel des sozialen Abstiegs gezogen werden. Der Druck, Arbeit auch  bei Dumping- und Hungerlöhnen anzunehmen, wird steigen. Ohne den Schutz  eines längst überfälligen gesetzlichen Mindestlohns werden noch mehr  Menschen noch schneller in prekäre Beschäftigungsverhältnisse mit all  ihren fatalen Folgen abrutschen. Blanker Hohn sind die angekündigten  weiteren Einschnitte beim ALG II. Der Staat greift bei sozial  benachteiligten Familien zu und streicht das Elterngeld für Hartz  IV-Empfänger. Obwohl Eltern mit Kleinkindern in den ersten Lebensmonaten  höhere Ausgaben haben, wird es zukünftig für diese Familien kein  Elterngeld mehr geben. Schwarz-Gelb spart 2,4 Milliarden und degradiert  Kinder aus armen Familien zu Kindern zweiter Klasse.</p>
<p class="bodytext"><b>Luftnummer bei Banken und Unternehmen</b></p>
<p class="bodytext">Im Vergleich dazu gibt sich die schwarz-gelbe Regierung  beim Beitrag von Unternehmen zur Konsolidierung der Staatfinanzen mit 20  Milliarden Euro äußerst bescheiden. Besonders freuen darf sich die  Hotellobby: Während auf der einen Seite der Heizkostenzuschuss für  sozial Schwache gestrichen wird, bleibt auf der anderen das  Steuergeschenk für Hoteliers bestehen. Auch die angekündigte  Bankenabgabe, von der sich die Regierung Einnahmen von ca. 6 Milliarden  verspricht, ist weit von einer auch nur annähernd angemessenen  Beteiligung der Banken an den immensen Kosten der Finanzmarktkrise  entfernt. Im übrigen ist diese Abgabe gar nicht als Beteiligung an den  bisher entstanden Kosten der Krise gedacht. Die Abgabe soll lediglich in  einen „Restrukturierungsfonds“ fließen, der für künftige Krisen zur  Verfügung stehen soll. Mit anderen Worten: Diese 6 Milliarden Euro sind  eine Luftbuchung.</p>
<p class="bodytext"><b>Der eigentliche Skandal</b></p>
<p class="bodytext">Aber der eigentliche soziale Skandal reicht weiter: Wer  auf der Sparliste nach dem Beitrag von Vermögenden, reichen Erben oder  Bezieherinnen und Beziehern hoher Einkommen sucht, der sucht vergebens:  Keine Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Keine Anhebung des  Spitzensteuersatzes bei der Einkommenssteuer. Keine Reform der <a href="http://gerecht-geht-anders.de/staedte-in-not/glossar#Erbschaftssteuer" target="_blank" >Erbschaftssteuer</a>.  Keine Erhöhung des Körperschaftssteuersatzes für Unternehmen und vor  allem keine Finanztransaktionsteuer. Was die Regierung Merkel ein  &quot;ausgewogenes Konzept&quot; zur Konsolidierung der Staatsfinanzen nennt, ist  nichts anderes als gelebte soziale Schieflage: Reiche werden völlig  geschont, während die Ärmsten der Armen immer ärmer dran sind. Die  marktradikale Ideologie, die uns in die Krise gebracht hat, regiert ganz  offensichtlich auch bei dem Versuch sie zu bewältigen.  Anstelle  sinnvoller Maßnahmen, um die Einnahmeseite des Staates und die Kaufkraft  der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, wurde ein schwarz-gelber Pakt  der sozialen Schieflage geschlossen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 21:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wohngeldkürzung ist sozialpolitischer Kahlschlag</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/wohngeldkuerzung-ist-sozialpolitischer-kahlschlag/</link>
			<description>Als „sozialpolitischen Kahlschlag“ bezeichnet die wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="PMEinleitung">Als „sozialpolitischen Kahlschlag“ bezeichnet die wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Heidrun Bluhm, die von der Bundesregierung geplante Kürzung des Wohngelds um fast 40 Prozent. „Für DIE LINKE ist es nicht hinnehmbar, dass die Regierung immer nur bei den Menschen mit dem geringsten Einkommen sparen will. Schon heute geben sozial benachteiligte Haushalte bis zu 50 Prozent ihres Einkommens für Miete, Wohnnebenkosten und Heizkosten aus. Das Wohngeld war und ist ein verlässlicher und wirksamer Beitrag zur Entlastung dieser Haushalte. Hier darf nicht weiter gekürzt werden.“ Bluhm weiter:</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">„Auf dem Rücken der Ärmsten versucht die Bundesregierung ihren verkorksten Haushalt zu sanieren. Ausgerechnet jene, die die Krise nicht verschuldet haben, sollen sie nun ausbaden. Damit zeigt die Regierung wen sie schützen und wen sie fallen lassen will. Die Armen haben von ihr nichts zu erwarten. Streicht man das Wohngeld, dann haben die Menschen weniger Geld für Bildung, Kultur und gesunde Ernährung zur Verfügung. Die soziale Ausgrenzung geht weiter. Das lehnt DIE LINKE strikt ab. Wir werden alle parlamentarischen Hebel in Gang setzen, um die Wohngeldkürzung noch zu verhindern. Daneben brauchen wir aber auch außerparlamentarischen Widerstand von Verbänden und Gewerkschaften, Bürgerinnen und Bürgern.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Die von der Bundesregierung angestrebten Einsparungen ließen sich im Übrigen auch sozialverträglich erzielen. Im Etat des Bundesverkehrsministeriums findet sich eine Vielzahl überflüssiger Bauprojekte. Das Projekt ‚Stuttgart 21’ zu streichen oder auf den umstrittenen Ausbau der A100 in Berlin zu verzichten, brächte jeweils einige hundert Millionen Euro ein – mehr als die geplante Kürzung des Wohngelds. Der Verzicht auf den umstrittenen Ausbau der A 100 in Berlin brächte den Rest.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 21:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In Bund, Land und Stadt, Kürzungen sind unsozial und unsinnig   </title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/in-bund-land-und-stadt-kuerzungen-sind-unsozial-und-unsinnig/</link>
			<description>„Wer vom Sparen spricht, meint  Kürzen“, erklärt Gesine Lötzsch  zu den geplanten drastischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>„Wer vom Sparen spricht, meint  Kürzen“, erklärt Gesine Lötzsch  zu den geplanten drastischen Kürzungsmaßnahmen der Bundesregierung.  Die Parteivorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion  DIE LINKE weiter: </b>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Die Bundesregierung will jetzt sparen. Doch es wird nicht gespart,  sondern gekürzt. Das „gekürzte“ Geld wird nirgendwo sinnvoll angelegt,  es verschwindet im schwarzen Loch, das die Banken in die Haushaltskassen   gerissen haben.</p>
<p class="bodytext">DIE LINKE befürwortet Kürzungen im Rüstungsetat und bei unsinnigen Prestigeprojekten wie dem Berliner Schloss, doch Kürzungen bei Familien,   Kindern und Arbeitslosen sind nicht nur unsozial, sondern auch  ökonomisch  unsinnig.&quot;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Unsozial und unsinnig sind auch  die Spar- oder besser Kürzungsvorschläge aus dem Maßnahmenkatalog   der Haushaltsstrukturkommission der  schleswig-holsteinischen  Landesregierung. Mit den Kürzungen vor allem im Sozial- und im Bildungsbereich  unterstreicht  die schwarz-gelbe Landesregierung erneut ihr fehlendes  Verantwortungsbewusstsein  für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes.&nbsp;<br /> </p>
<p class="bodytext">&quot;Wir sind gespannt wie sich  der Kieler Oberbürgermeister und die rot-grüne Kooperation im Kieler  Rathaus die Einsparungen im Rahmen der angekündigten Haushaltskonsolidierung  im Einzelnen vorstellen&quot;, so Heinz Wieser, Kreissprecher der Kieler  LINKEN, &quot; das von OB Albig verlautbarte Sparen, wo es weh  tut, lässt nichts Gutes erhoffen.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 30 May 2010 16:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Auswirkungen der Erwerbsminderungsrente</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/die-auswirkungen-der-erwerbsminderungsrente/</link>
			<description>Vortrag und Diskussion Referent Prof. Dr. Klaus-Dieter   Kollenda 
Samstag, 29.05.2010 um 15:00...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="anreisser"><b>Vortrag und Diskussion </b>Referent Prof. Dr. Klaus-Dieter   Kollenda </p>
<p class="anreisser">Samstag, 29.05.2010 um 15:00 Uhr im Karlstal&nbsp; 38,24143 Kiel<br /></p>
<p class="bodytext"><b>Die Auswirkungen der  Erwerbsminderungsrente </b>&nbsp;<br /> Zwischen dem Anspruch auf ein menschenwürdiges Dasein und der  Einkommensrealität  von Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentnern klaffen  Welten.</p>
<p class="bodytext">Grund hierfür sind die Verschlechterungen des Erwerbsminderungsrenten-Reformgesetz   des Jahres 2000,  die - wie bei jedem Gesetz im Sozialversicherungsbereich  - erst im Laufe der Jahre ihre verarmende Wirkung zeigen.</p>
<p class="bodytext">Eine zeitliche Begrenzung des  Rentenbezugs, hohe Abschläge am Rentenbetrag, eine Kleinstrente im  restlichen Lebensverlauf und der Kampf um die Anerkennung der eigenen  Erwerbsunfähigkeit vor den Sozialgerichten skizzieren die Situation  dieser Schwächsten unserer Gesellschaft.</p>
<p class="bodytext">Die Landesarbeitsgemeinschaft Netzwerk 50plus und das Kieler  Wahlkreisbüro  von Raju Sharma freuen sich mit Prof. Dr. Klaus-Dieter Kollenda einen  Referenten gefunden zu haben, der sich in der Materie als langjähriger internistischer Gutachter am  Sozialgericht  in Kiel bestens auskennt.</p>
<p class="bodytext"><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 May 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>1. Mai 2010: Gegen Hungerlöhne und Leiharbeit</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/1-mai-2010-gegen-hungerloehne-und-leiharbeit-1/</link>
			<description>Mehr als  jeder fünfte Beschäftigte arbeitet  in Schleswig-Holstein zu Niedriglöhnen DIE LINKE...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="anreisser"><b>Mehr als  jeder </b><b>fünfte </b><b>Beschäftigte arbeitet  in Schleswig-Holstein </b><b>zu Niedriglöhnen DIE LINKE fordert: Prekäre Beschäftigung bekämpfen und den Mindestlohn einführen</b></p>
<p class="MsoNormal">Im Bundesland Schleswig-Holstein lag der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten 2006 bei fast 22 % Prozent.&nbsp; Das ergab die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrageder Fraktion DIE LINKE., die diese im Vorfeld des 1. Mai&nbsp; als Tag der Arbeit gestellt hatte. </p>
<p class="MsoNormal">Bundesweit liegt der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten bei 20 Prozent im Jahr 2006, was 3 Prozent mehr sind als im Jahr 2001. Neuere Daten werden erst diese Jahr erhoben. Die offizielle Niedriglohnschwelle liegt bei Zwei-Drittel des Durchschnittsverdienstes, was für 2006 laut Berechnungen des Statistischem Bundesamt einem Stundenlohn von 9,85 entspricht.</p>
<p class="MsoNormal">Für Schleswig-Holstein liegen auch Angaben zu einzelnen Beschäftigungsgruppen vor, die besonders von Niedriglöhnen betroffen sind. Danach liegt der Anteil der Niedriglöhner in Schleswig-Holstein bei befristet Beschäftigten bei 37,8 % und bei geringfügig Beschäftigten bei 81,4 %. Dabei handelt es sich genau um jene Beschäftigungstypen, die die schwarz-gelbe&nbsp; Bundesregierung ausbauen will. Mehr als jede vierte Frau arbeitet zu Niedriglöhnen. Niedrige Löhne finden sich vor allem im Friseurhandwerk, im Taxigewerbe, der Leiharbeitsbranche, bei Wäschereien und chemische Reinigungen sowie in der Gastronomie und Gebäudereinigung.</p>
<p class="MsoNormal">&quot;Rechtzeitig zum Tag der Arbeit sind die Ergebnisse der Anfrage handfeste Argumente für die Einführung&nbsp; eines gesetzlichen Mindestlohns. Nur so wird Armutslöhnen ein Riegel vorgeschoben. Die Bundesregierung muss ihren geplanten Ausbau des Niedriglohnsektors stoppen. Wir brauchen einen Kurswechsel in der Arbeitsmarktpolitik. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit und Minijobs müssen eingedämmt werden.&quot;, fordern Florian Jansen , Vorsitzender der Kieler Ratsfraktion, und der Kieler Kreissprecher Heinz Wieser&nbsp; in einer gemeinsamen Erklärung. &quot;Ein gesetzlicher Mindestlohn ist unabdingbar für die Betroffenen und nutzt der Allgemeinheit. Denn so wird endlich Schluss gemacht mit der staatlichen Subventionierung von Armutslöhnen&quot;, so der Fraktionsvorsitzende Jansen weiter.</p>
<p class="MsoNormal">Der Niedriglohnsektor ist mit erheblichen Kosten für die Gesellschaft verbunden. Denn laut Bundesregierung gab es 2009 1,2 Millionen Haushalte, deren Mitglieder erwerbstätig sind, die aber wegen niedriger Verdienste ergänzend Hartz IV- Zahlungen erhalten – pro Haushalt monatlich 769 Euro. Auf das Jahr gerechnet ergibt sich danach ein Betrag von ca. 11 Mrd. Euro, den der Steuerzahler aufbringen muss, um zu niedrige Einkommen mit Sozialleistungen aufzustocken. Von einem gesetzlichen Mindestlohn würden Millionen Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren. Legt man einen Stundenlohn von 10 Euro zugrunde, wie es DIE LINKE fordert, würde bei 3,88 Millionen Menschen das Einkommen erhöht. Bei einer Mindestlohnhöhe von 8,50 Euro, die der DGB auf seinem Bundeskongress vom 16.-20. Mai beschließen will, wären es immerhin noch 2,45 Millionen Menschen.</p>
<p class="MsoNormal">Aktuelle Berechnungen zu den möglichen Einsparungen der Sozialkassen infolge eines einheitlichen gesetzlichen Mindestlohns&nbsp; verweigert die Bundesregierung. Sie verweist auf alte Berechnungen, die sich an einem Mindestlohn in Höhe von 7,50 orientieren und von Einsparungen von 1 bis 1,5 Milliarden Euro ausgehen. </p>
<p class="MsoNormal">&quot; Auf dem 1.Mai-Demonstrationszug in Kiel werden wir die Kolleginnen und Kollegen der Tabelgruppe aus dem KN-Druckzentrum&nbsp; deutlich und solidarisch begleiten. Dieser momentane Arbeitskampf ist noch nicht zu Ende und wir unterstützen ausdrücklich die Forderungen des Betriebsrates nach Integrierung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Gesamtbelegschaft der Kieler Nachrichten&quot;, so Heinz Wieser abschliesend.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			<category>Ratsfraktion Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Podiumsdiskussion in Kiel: „DIE LINKE“ nötiger denn je </title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/podiumsdiskussion-in-kiel-die-linke-noetiger-denn-je/</link>
			<description> Dass das Thema „Der Staat  als Beute“ das Interesse  der Zuhörer wecken würde, war...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Dass das Thema „Der Staat  als Beute“ das Interesse  der Zuhörer wecken würde, war vorherzusehen.&nbsp;  Einen solchen Andrang  hatten Halina Wawzyniak und Raju Sharma – die  beiden Abgeordneten der  Linksfraktion im Bundestag – dann doch nicht  erwartet. Und dank des  bunten Zuhörerkreises, ergab sich auch ein  vielfältiges  Tableau an  Erklärungsmodellen und Impulsen für die weitere  parlamentarische   Arbeit.&nbsp;<br /> </p>
<p class="bodytext">Zu Beginn wurde auf die  neoliberalen  Auswüchse bei  der Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen  hingewiesen. Hier  haben die etablierten Parteien in den letzten Jahren  ein erstaunliches  Talent bewiesen, vormaliges Gemeineigentum zu  versilbern  und dem  „freien Spiel der Marktkräfte“ auszuliefern. Beide Abgeordneten  sehen  ebenso dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Parteispenden.  „DIE  LINKE“ fordert ein generelles Verbot für Zuwendungen von  Unternehmen   und Wirtschaftsverbänden an Parteien.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;wbr&gt;&nbsp;&nbsp;    Halina Wawzyniak macht sich darüber hinaus für ein Lobbyisten-Register   stark, um mehr Transparenz beim Abstimmungsverhalten in den  Parlamenten  herzustellen.&nbsp;<br /> </p>
<p class="bodytext">Aber nicht nur Konzerne und  Lobbyisten machen  Beute, sondern auch staatliche Institutionen wie z.  B. die Bundeswehr.  Über die Kriegseinsätze im Ausland und Bestrebungen  zum Einsatz im  Innern werden immer mehr Politikfelder militarisiert.  „DIE LINKE“ ist  die einzige Kraft im Parlament, die eine konsequente  Friedenspolitik  verfolgt, indem sie derartigen Bestrebungen die  Zustimmung  verweigert.  Kriegseinsätze sind ein Anachronismus und Raju Sharma ist  zuzustimmen,  wenn er meint: </p>
<p class="bodytext">&nbsp;„Krieg ist kein Mittel  zur Beilegung  gesellschaftlicher Konflikte.“&nbsp;<br /> </p>
<p class="bodytext">Sorgen bereitete den  Diskussionsteilnehmern  auch  die Entwicklung der Europäischen Union. Insbesondere die  finanzielle   Unterstützung für Griechenland wurde beklagt. Beide Abgeordneten wiesen   darauf hin, dass „DIE LINKE“ nie ein Europa der Konzerne und des   Sozialabbaus gewollt hat. Klar ist aber auch, dass nationale Antworten   auf soziale Fragen nicht greifen. Halina Wawzyniak brachte dies   eindeutig  auf den Punkt: „Die Grenze verläuft nicht zwischen Nord und  Süd  oder zwischen West und Ost – die Grenze verläuft zwischen oben und   unten in der Gesellschaft.“ Die griechischen Arbeiterinnen und Arbeiter   haben daher unsere volle Solidarität und Unterstützung in ihrem   derzeitigen  Kampf.&nbsp;<br /> </p>
<p class="bodytext">Abschließend warfen beide  Abgeordnete einen Blick  in die Zukunft. Wie sollte die Gesellschaft  in zwanzig Jahren aussehen?  Halina Wawzyniak wünschte sich eine buntere  Gesellschaft, die  rechtliche Gleichstellung aller Lebensentwürfe und  die Abschaffung der  Sondergesetze für Flüchtlinge. Raju Sharma hofft  auf eine friedlichere  und damit humanistischere Welt und eine gerechte   Weltwirtschaftsordnung.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 21:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aufruf zur Menschenkette gegen Atomkraft am 24. April </title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/aufruf-zur-menschenkette-gegen-atomkraft-am-24-april/</link>
			<description>Ein breites Bündnis von außerparlamentarischen Organisationen, Parteien und Gewerkschaften will am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Geht es nach dem Willen der  politischen Eliten und  den Vorständen der Energie-Konzerne, wird der  von der rotgrünen  Bundesregierung beschlossene halbherzige „Ausstieg  aus der Atomenergie“  in einen „Ausstieg aus dem Ausstieg“ bei  Verlängerung der Laufzeiten  der bestehenden Atomkraftwerke umgewandelt  werden. Daran ändern auch  die atomkritischen Äußerungen des  Bundesumweltministers  Röttgen  nichts. Es besteht die Gefahr, dass die schwarzgelbe Regierung  nach der  Wahl in Nordrhein-Westfalen ihr Versprechen an die großen   Energiekonzerne einlösen will. Zudem wird in nächster Zeit darüber   entschieden werden, ob die beiden Pannenreaktoren Krümmel und   Brunsbüttel  wieder ans Netz gehen. Der schleswig-holsteinische  CDU-Fraktionschef  Christian von Boetticher spricht sich zwar dafür aus,  Krümmel endgültig  stillzulegen, will aber die Reststrommengen auf das  AKW Brokdorf  übertragen.</p>
<p class="bodytext">Angesichts dieser Situation  will ein breites  Bündnis von außerparlamentarischen Organisationen,  Parteien und  Gewerkschaften am 24. April ein deutliches Zeichen gegen  Atomkraft und  für die konsequente Förderung regenerativer Energien  setzen. Zwei Tage  vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe in  Tschernobyl  soll mit einer  Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel ein  deutliches Signal  gegen die brandgefährliche Politik von Atomwirtschaft  und Regierung  gesetzt werden. </p>
<p class="bodytext">DIE LINKE. Schleswig-Holstein  wird sich am Gelingen  der 120 Kilometer langen Menschenkette materiell  und personell  beteiligen. Der Landesparteitag ruft alle Mitglieder dazu  auf, am 24.  April gemeinsam mit vielen Tausenden Menschen ein Zeichen  gegen die  skrupellose Atompolitik zu setzen. Als LINKE werden wir vor  Ort unsere  Positionen in das Bündnis einbringen. </p>
<p class="bodytext">DIE LINKE. Schleswig-Holstein  fordert die  endgültige Stilllegung der Atomkraftwerke Brunsbüttel  und Krümmel. Der  Politik des Ausstiegs aus dem „Atomausstieg“ werden  wir unseren  Widerstand entgegensetzen, ebenso wie der Kürzung der Mittel   für die  Förderung regenerativer Energien. Angesichts der unabsehbaren  Folgen  möglicher Unfälle in den Atomkraftwerken und der ungelösten   Endlagerfrage treten wir für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie    ein. Die Privatisierung des Energiesektors war eine fatale  Entscheidung,   weil dadurch die Gesellschaft jeglichen Einﬂuss auf die  Entwicklung  des Strommarktes und der Preise verloren hat. Zugleich  stehen Betreiber  wie Vattenfall im Brennpunkt öffentlicher Kritik wegen  der Pannen in  Brunsbüttel und Krümmel, wegen der geplanten  Kohlekraftwerke und der  betriebenen Laufzeitverlängerung der  Atomkraftwerke.  </p>
<p class="bodytext">DIE LINKE. Schleswig-Holstein  tritt dafür ein, dass  Schlüsselbereiche wie Energie, Wasser, Verkehr  und Bildung  öffentliches Eigentum und damit der demokratischen  Mitbestimmung  der  BürgerInnen unterworfen sind.  </p>
<p class="bodytext">Wir sind der Überzeugung,  dass eine radikale Wende  in der Umwelt- und Energiepolitik nur möglich  sein wird, wenn es  gelingt, Profitinteressen zugunsten eines  ökologischen  und sozialen  Umbaus der Gesellschaft zurückzudrängen. Dafür  demonstrieren  wir am  24. April und werden uns auch in Zukunft an Aktionen gegen  Atomkraft   und für eine ökologische und soziale Energiewende beteiligen!</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 00:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kieler LINKE begrüßt Neuwahlen bei ver.di</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/kieler-linke-begruesst-neuwahlen-bei-verd/</link>
			<description>Am 07.03.2010 fand bei Ver.di  Kiel/Plön  die Jahreshauptversammlung des Fachbereiches Medien und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 07.03.2010 fand bei Ver.di  Kiel/Plön  die Jahreshauptversammlung des Fachbereiches Medien und Publizistik  in Kiel statt. Alle vier Jahre wählt im Ortsverein Kiel der Fachbereich  mit derzeit 1037 Mitgliedern seinen Vorstand.</p>
<p class="bodytext">Die Wahlen boten einen  Generationswechsel.  Der langjährige Vorsitzende Richard Ernst , Betriebsratsvorsitzender  der Kieler Nachrichten wurde nicht wiedergewählt. Zum neuen Vorsitzenden   wählte die Versammlung mit großer Mehrheit den Kollegen Marcus Rohwer  (Tabel-Gruppe). Seine Stellvertreterin wurde Katharina Boehling  (Tabel-Gruppe).  Weitere Beisitzer wurden Jürgen Patz (Litho &amp; Scannertechnik),  Sabine Lalla (Tabel- Gruppe) und Florian Eggers (Tabel-Gruppe).&nbsp;<br /> </p>
<p class="bodytext">Heute am Donnerstag, den 18.03.2010  traf man sich im Gewerkschaftshaus in Kiel um einen Aufgabenplan für  die Zukunft zu besprechen.</p>
<p class="bodytext">Neben den obligatorischen  Arbeitsschwerpunkten,  wie etwa den Betriebsratswahlen (diese laufen im Zeitraum  1.3.-31.5.2010),  sowie dem Tag der Arbeit am 1. Mai und die Veranstaltungen aus dem  Fachbereich  zur Kieler Woche, setzte sich der neue Fachbereichsvorstand die Aufgabe  den Ortsverein wieder mehr zu politisieren und unter Einbeziehung aller  Betriebs- und Personalräte die wichtigen Arbeitnehmer- Themen wie &nbsp;<br /> </p>
<p class="bodytext"><b>-  Mindestlohn</b></p>
<p class="bodytext"><b>- Equal Pay</b></p>
<p class="bodytext"><b>-  prekäre Arbeit</b></p>
<p class="bodytext"><b>-  das Problem der schwindenden  Vollzeitarbeit </b></p>
<p class="bodytext"><b>-  Schaffung menschenwürdiger Arbeitsverhältnisse</b>&nbsp;<br /> </p>
<p class="bodytext">wieder mehr in den Mittelpunkt der  Gewerkschaftsarbeit zu rücken &nbsp;<br /></p>
<p class="bodytext">&quot;Wir wollen die Basis wieder  mehr mobilisieren und mit Aktionen auf die Straße holen, um deutlich  zu machen, dass Lohndumping und prekäre Arbeit sich auch hier in Kiel  eingenistet haben”, so Rohwer.</p>
<p class="bodytext">Ein erster Schritt soll der Tag der  Arbeit, am 1.Mai sein..</p>
<p class="bodytext">Am 14.04.2010 wird  eine  Veranstaltung  stattfinden, auf der man die 389 gekündigten Kolleginnen und Kollegen  des Personaldienstleisters Tabel Gruppe im Hause Kieler Nachrichten  dazu aufrufen will, gemeinsam Transparente zu malen und Kampagnen für  den Tag der Arbeit zu entwerfen. Der neue Fachbereichsvorstand hat es  ja am eigenen Leib erleben müssen, wie es sich anfühlt, wenn der  Kapitalismus  seine übelste Fratze zeigt </p>
<p class="bodytext">DIE LINKE S.-H. berichtete </p>
<p class="bodytext"><a href="politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/das-haessliche-gesicht-des-kapitalismus-outsourcing-lohndumping-entrechtung-einschuechterung/" target="_blank" >http://www.dielinke-kiel.de/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/das-haessliche-gesicht-des-kapitalismus-outsourcing-lohndumping-entrechtung-einschuechterung/</a> .</p>
<p class="bodytext"><b>Der Kreisverband Kiel der Partei  DIE LINKE begrüßt den neuen Ortsvorstand des ver.di Fachbereichs 8  und wünscht diesen engagierten ArbeitskämpferInnen alles Gute und  viel Erfolg für ihre anstehenden Aufgaben. Selbstverständlich erhält  der Ortsvorstand unsere volle Solidarität und&nbsp; jedwede Unterstützung</b>  (mp)</p>
<p class="bodytext"><a href="https://kiel-ploen.verdi.de/chronik/2010/20100310" title="Ver.di Kiel/Plön" target="_blank" class="more" >https://kiel-ploen.verdi.de/chronik/2010/20100310</a> </p>
<p class="bodytext"><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 22:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DIE LINKE unterstützt die Friedensbewegung</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/die-linke-unterstuetzt-die-friedensbewegung/</link>
			<description>&quot;Wer den Frieden will, muss  zuerst einmal den Krieg beenden .&quot; Mit diesen Worten beginnt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Wer den Frieden will, muss  zuerst einmal den Krieg beenden .&quot; Mit diesen Worten beginnt der  diesjährige Aufruf der Initiatoren des Kieler Ostermarsches. Dies ist  nur allzu wahr. Der Krieg in Afghanistan muss sofort beendet werden.  Diese Forderung unserer Partei wird von der Mehrheit der deutschen  Bevölkerung  geteilt und doch werden dieses Jahr wieder mehr Soldaten an den  Hindukusch  entsandt.</p>
<p class="bodytext">DIE LINKE. hat als einzige der  im Bundestag vertretenen Parteien den Einsatz der Bundeswehr in  Afghanistan  von Anfang an abgelehnt. Der Kampf gegen den Terror kann nicht mit  militärischen  Mitteln gewonnen werden. Die Bundeswehr bringt keine Lösung des  Konfliktes,  sondern sie ist längst Teil des Problems.</p>
<p class="bodytext">DIE LINKE. fordert den sofortigen  Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und setzt sich für den zivilen  Wiederaufbau ein. Es gibt Alternativen zu diesem Krieg. Gemeinsam mit  Aktivistinnen und Aktivisten, auch aus Afghanistan, setzt sich DIE  LINKE.  für die Stärkung von demokratischen Kräften und insbesondere von  Frauen in Afghanistan ein. </p>
<p class="bodytext"><b>DIE LINKE Kiel ruft seine  Mitgliedschaft,  seine Sympathisantinnen und Sympathisanten und die Bürgerinnen und  Bürger Kiels dazu auf, mit der Teilnahme am diesjährigen Ostermarsch  am 03.04. ein Zeichen für den Frieden und damit gegen den Krieg zu  setzen. </b></p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 22:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>YOU'LL NEVER WALK ALONE!</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/youll-never-walk-alone/</link>
			<description>Solidarität mit der Alten Meierei  und allen Betroffenen faschistischer Gewalt! Nazistrukturen in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Solidarität mit der Alten Meierei  und allen Betroffenen faschistischer Gewalt! Nazistrukturen in Kiel  und andernorts zerschlagen - linke Gegenkultur stärken!&nbsp; &nbsp; Demonstration | 13.3.2010  | 14.00 Uhr | Bahnhofsvorplatz | Kiel</p>
<p class="bodytext">Der Kieler Kreisverband DIE LINKE  ruft hiermit seine Mitgliedschaft, Freundinnen und Freunde,  Sympathisantinnen  und Sympathisanten auf, sich zahlreich an der Solidaritäts -&nbsp;  demonstration zu beteiligen. </p>
<p class="bodytext">weitere Infos: <a href="http://www.altemeierei.de/tiki-read_article.php?articleId=1410" target="_blank" >http://www.altemeierei.de/tiki-read_article.php?articleId=1410</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Raju Sharma eröffnet sein Wahlkreisbüro in Kiel</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/raju-sharma-eroeffnet-sein-wahlkreisbuero-in-kiel/</link>
			<description>Raju Sharma, Bundestagsabgeordneter der Fraktion  DIE LINKE. aus Schleswig-Holstein, eröffnet am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Raju Sharma, Bundestagsabgeordneter der Fraktion  DIE LINKE. aus Schleswig-Holstein, eröffnet am 12.2. von 15 bis 17 Uhr  sein Wahlkreisbüro in Kiel-Gaarden, Karlstal 38. Neben geladenen Gästen  und Vertretern der Medien werden interessierte Bürgerinnen und Bürger  erwartet.</p>
<p class="bodytext">„Internet und E-Mail sind schön und gut“, so der  Abgeordnete, „aber bei alledem darf der direkte Kontakt zu den  Bürgerinnen und Bürgern nicht verloren gehen. Dafür sind Wahlkreisbüros&nbsp;  eine gute Ergänzung.“ </p>
<p class="bodytext">Raju Sharma wird regelmäßig Bürgersprechstunden vor  Ort abhalten. Die Termine werden rechtzeitig vorher bekannt gegeben.  „Den Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Initiativen will ich die  Möglichkeit geben, mir ihre Anliegen direkt zu schildern. Dabei bin ich  gegenüber Kritik genauso offen wie gegenüber Fragen und Anregungen.“  Während der Öffnungszeiten stehen außerdem die Wahlkreismitarbeiter als  Ansprechpartner zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 21:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundeswehr abziehen, nicht aufstocken!</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/bundeswehr-abziehen-nicht-aufstocken/</link>
			<description>»Mehr Soldaten – mehr Rüstung– mehr Krieg! Nicht in unserem Namen!«
Die Bundesregierung will...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>»</strong><strong>Mehr Soldaten </strong><strong>–</strong><strong> mehr R</strong><strong>ü</strong><strong>stung</strong><strong>–</strong><strong> </strong><strong>mehr Krieg!&nbsp;Nicht in unserem Namen!</strong><strong>«</strong><strong></strong></h1>
<p class="MsoNormal">Die Bundesregierung will mehr Soldaten nach Afghanistan schicken. Schon jetzt sind 4500 Bundeswehrangehörige Teil des Krieges in Afghanistan.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b></b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt,&nbsp;Deutschland führt Krieg am Hindukusch.</b></p>
<p class="MsoNormal">Immer mehr Menschen verlieren in diesem Krieg ihr Leben und ihre Gesundheit. Die Bombenabwürfe in Kundus zeigen die bittere Wahrheit. Auch deutsche Soldaten töten in Afghanistan.</p>
<p class="MsoNormal"><b>Die Bundesregierung will mehr Soldaten. DIE LINKE will den Abzug der Bundeswehr. </b></p>
<p class="MsoNormal">Statt kopflos immer mehr Militär und neue Waffen zu entsenden, will DIE LINKE, dass die Menschen in Afghanistan selbst über Frieden verhandeln. Ohne den Abzug der ausländischen Soldaten gibt es dafür keine Chance. DIE LINKE will, dass das Geld was jetzt noch für das Militär ausgegeben wird, für zivile Hilfe und Entwicklung zum Einsatz kommt. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes will, dass die Bundeswehr zurückgeholt wird. Jede und jeder Abgeordnete, die oder der für einen Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan stimmt, muss wissen, dass seine Stimme ein Todesurteil für die Menschen in diesem Land sein kann. DIE LINKE fordert, dass die Abgeordneten des Bundestages auf keinen Fall für die Erhöhung der Anzahl der Soldaten stimmen und stattdessen sich für den Abzug der Bundeswehr entscheiden.</p>
<p class="MsoNormal"><b>Demonstriert am 06. Februar gemeinsam mit der Friedensbewegung in Kiel für den Abzug der Bundeswehr. Sagt den Abgeordneten: »Mehr Soldaten – mehr Rüstung –mehr Krieg! Nicht in unserem Namen!«</b></p>
<p class="bodytext">Wir rufen auf zur : Kundgebung &quot;Truppen raus aus Afghanistan&quot;  Sa., 6. Februar 2010 um 12 Uhr, Holstenplatz, Kiel (bei SEB-Bank) Mitglieder von Attac, DFG-VK, DKP, Kieler Friedensforum, LINKE, SDAJ und ZAA rufen auf und folgen dabei u.a. dem Aufruf des Kasseler Friedensforum, das für den 20.2. in Berlin eine Demonstration plant und bundesweite örtliche Aktionen vorgeschlagen hat.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 17:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aufruf nach Dresden</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/aufruf-nach-dresden/</link>
			<description>Am 13. Februar 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den größten Naziaufmarsch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Am 13. Februar 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindern.</h2>
<p class="bodytext">Im Jahr 2009 marschierten fast 7000 Nazis durch unsere Stadt. Ihr Ziel ist es, die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten. Wir aber wissen: der verbrecherische Krieg ging von Nazi-Deutschland aus und kehrte 1945 nach Dresden zurück.</p>
<p class="bodytext">Im Jahr 2010 werden wir Dresdnerinnen und Dresdner gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden, der Friedens- und Umweltbewegung, der radikalen Linken, globalisierungskritischen Gruppen und gewaltfreien Aktionsgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet den Aufmarsch der Nazis verhindern. Nie wieder werden wir den AnhängerInnen des verbrecherischen Nazi-Regimes unsere Städte überlassen!</p>
<p class="bodytext"><b>Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!</b></p>
<p class="bodytext">Im letzten Jahr haben über 10.000 Menschen gegen den Naziaufmarsch demonstriert. In diesem Jahr wollen wir einen Schritt weitergehen. Wie in Jena, Köln und Berlin bereits erfolgreich durchgesetzt, werden wir uns auch in Dresden durch Aktionen des zivilen Ungehorsam mit Massenblockaden den Nazis entgegen stellen und sie blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns dem braunen Mob in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Dabei sind wir solidarisch mit allen, die mit uns dieses Ziel teilen und dem Naziaufmarsch in Sicht und Hörweite entgegen treten wollen.</p>
<p class="bodytext"><b>Die Linke Kiel wird gemeinsam mit anderen Organisationen, einen Bus nach Dresden schicken– gemeinsam werden wir die Nazis stoppen!</b></p>
<p class="bodytext"><b>Nächeres demnächst auf dieser Seite!</b><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 17:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit und ohne Gott für eine bessere Welt</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/mit-und-ohne-gott-fuer-eine-bessere-welt/</link>
			<description>In manchen Angelegenheiten bin ich richtig konservativ. Meine Termine zum Beispiel verwalte ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In manchen Angelegenheiten bin ich richtig konservativ. Meine Termine zum Beispiel verwalte ich nicht mit dem Mobiltelefon oder mit dem Computer, sondern auf althergebrachte Weise mit einem real existierenden Taschenkalender. Genau genommen handelt es sich dabei um ein kleines Ringbüchlein, das man jedes Jahr mit neuen Loseblatteinlagen befüllt. Für mich ist das eine klassische Aufgabe für lange Winterabende zum Jahreswechsel. Wobei das Auswechseln der Blätter natürlich nicht wirklich zeitaufwändig ist. Aber manchmal löst ein zufälliger Seitenblick auf einen vergangenen Termin durch die Erinnerung an die dazugehörigen Menschen und Begebenheiten so etwas wie einen persönlichen Jahresrückblick aus, bei dem die Gegenwart in den Hintergrund tritt. <br /><br />Mein Kalender hält aber auch unglaublich nützliche Informationen für die Gestaltung der Zukunft bereit, wie zum Beispiel internationale Telefonvorwahlen, Tabellen zur Umrechnung von Konfektionsgrößen und anderen wichtigen Maßeinheiten, aber auch die religiösen Feiertage der wichtigsten Glaubensrichtungen. Die Christen kommen dabei am besten weg. Unter den Christen - das weiß in Norddeutschland jeder Erstklässler - sind die Katholiken besser bedient als die evangelischen Glaubensbrüder und -schwestern. Was wohl zur protestantischen Arbeitsethik passt, andererseits aber auch irgendwie unfair erscheint, weil hierzulande die meisten der wichtigen christlichen Feiertage ja zugleich auch arbeitsfreie Tage sind. <br /><br />Tatsächlich ist die unterschiedliche Würdigung von Feiertagen aber eher eine Randnotiz, wenn es um die Verhältnis des Staates zu den einzelnen Religionsgemeinschaften geht. Viel wichtiger ist die Frage, ob es angesichts von mittlerweile rund 4,3 Millionen Muslimen in Deutschland vertretbar ist, an öffentlichen Schulen verpflichtenden Religionsunterricht vorzuschreiben, der sich ausschließlich auf die christliche Lehre beschränkt. Und auch wenn die jüdischen Gemeinden nicht so hohe Mitgliederzahlen haben, so gäbe es in Deutschland auch hier genügend Gründe, diese Glaubensrichtung von Staats wegen mit der gleichen Achtung zu behandeln wie die christlichen Kirchen. DIE LINKE unterstützt daher die Bemühungen einiger Länder zur Einführung eines Ethikunterrichts, der der gebotenen staatlichen Neutralität in Glaubensfragen hinreichend Rechnung trägt. <br /><br />Besonders offenkundig wird die Ungleichbehandlung der Religionsgemeinschaften bei den sogenannten Staatsleistungen. Jahr für Jahr zahlen die Bundesländer Millionenbeträge an die Kirchen, um diese für über zweihundert Jahre zurückliegende Enteignungen in Folge der Säkularisation zu entschädigen. Weil der Bund trotz eines seit 1919 bestehenden Verfassungsauftrags bis heute keine Grundsätze zur Ablösung dieser Staatsleistungen aufgestellt hat, haben die Länder rechtlich praktisch keine Möglichkeit, die in den &quot;Staatskirchenverträgen&quot; festgeschriebene Vermischung von staatlichen und kirchlichen Aufgaben aufzuheben. DIE LINKE wird hierzu im kommenden Jahr konkrete Gesetzesinitiativen auf den Weg bringen, um auch insoweit die Ungleichbehandlung der Religionsgemeinschaften in Deutschland abzubauen und die von der Verfassung vorgesehene Trennung von Staat und Kirche endlich zu verwirklichen. <br /><br />Unabhängig von parlamentarischen Initiativen wird es aber auch 2010 darauf ankommen, ein gesellschaftliches Klima für einen interreligiösen Diskurs zu schaffen, bei dem Offenheit und gegenseitiges Vertrauen im Vordergrund stehen. Hier gibt es bereits ermutigende Signale aus allen Kirchen und Religionsgemeinschaften, die im Umgang mit Andersgläubigen häufig sehr viel entspannter sind, als ihre selbsternannten Mitstreiter aus politischen Parteien, die mit Forderungen nach Kopftuch- oder Minarettverboten in der Bevölkerung Ängste schüren und damit den Boden für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bereiten. Was wieder zeigt, dass es letztlich immer an uns selbst liegt: Ob wir an einen Gott glauben oder nicht - wer dazu beitragen möchte, diese Welt friedlicher, toleranter und vielleicht auch gerechter zu gestalten, der kann dies mit und ohne Glaubensbekenntnis tun. </p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 19:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fünf Jahre Hartz IV sind fünf Jahre Armut und Ausgrenzung per Gesetz </title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/fuenf-jahre-hartz-iv-sind-fuenf-jahre-armut-und-ausgrenzung-per-gesetz/</link>
			<description>Seit dem 1. Januar 2005 ist Hartz IV in Kraft. Es wurde durch die rot-grüne Koalition mit den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="anreisser">Seit dem 1. Januar 2005 ist Hartz IV in Kraft. Es wurde durch die rot-grüne Koalition mit den Stimmen von Union und FDP eingeführt. Dazu erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping:</p>
<p class="bodytext">Für viele Menschen war und ist die Einführung von Hartz IV eine radikale Verschlechterung ihrer Situation. Das vollmundig versprochene Ziel, Menschen einen verbesserten Zugang zur Erwerbsarbeit zu ermöglichen, wurde nicht erreicht. Die Hälfte der betroffenen Bürgerinnen und Bürger sind auch nach drei Jahre Leistungsbezug nicht aus Hartz IV herausgekommen. (IAB Kurzbericht 5/09) </p>
<p class="bodytext">Hartz IV bedeutet Armut per Gesetz. Ehemalige Bezieherinnen und Bezieher der Arbeitslosenhilfe mussten hohe Einkommenseinbußen hinnehmen. Das Leistungsniveau von Hartz IV liegt weit unterhalb der Armutsgrenze, die nach den neuesten Auswertungen im Jahr 2007 bei 913 Euro lag (EU-SILC). Die Regelleistungen stehen aktuell beim Bundesverfassungsgericht auf dem Prüfstand. </p>
<p class="bodytext">Hartz IV bedeutet Ausgrenzung per Gesetz. Grundrechtswidrig werden Sozialleistungen bei mangelndem Wohlverhalten gekürzt bzw. gänzlich versagt. Es wurden im Jahr 2008 rund 789.000 Sanktionen ausgesprochen. Von diesen wurden 41,5 % durch Widersprüche und 65,3 % durch Klagen vollständig oder teilweise zurück genommen – entsprachen also nicht einmal den eigenen Gesetzesvorgaben. (vgl. Bundestagsdrucksache Nr. 16/13577) </p>
<p class="bodytext">Die Sanktionen und die Bedarfsgemeinschaftskonstruktion führen zu einer sozialrechtlichen Sippenhaft. Jungen Menschen unter 25 Jahren wird unter Androhung von Leistungsentzug der Auszug aus dem Elternhaus verwehrt. Erstmalig Leistungsbeziehende werden mit perspektivlosen, so genannten Sofortangeboten, aus dem Leistungsbezug gedrängt. Die von Hartz IV betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden entrechtet und sind in den überlasteten Ämtern vielfältigen Demütigungen und Schikanen ausgesetzt. Sozialdetektive schnüffeln in der Privatsphäre. Missbrauchsunterstellungen werden per Gesetz und darüber hinaus von einigen Politikerinnen und Politikern reichlich gepflegt. </p>
<p class="bodytext">Mit Hartz IV ist die Förderung des Niedriglohnsektors vorangeschritten. Die bestehenden Zumutbarkeitsregelungen und die grundrechtswidrigen Sanktionen erzeugen sowohl auf die Leistungsbeziehenden als auch auf die Erwerbstätigen einen großen Druck, jeden auch noch so miserablen Job anzunehmen bzw. zu behalten. Die Bereitschaft auch schlechte Jobs anzunehmen, ist erheblich gestiegen. (IAB-Kurzbericht Nr. 19. vom 1.10.2007). Hartz IV führt zu einem flächendeckenden Kombilohn, der ausbeuterische Unternehmen mit allgemeinen Steuergeldern subventioniert. </p>
<p class="bodytext">Die verwaltungsmäßige Organisation der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist misslungen. Sie ist vom obersten Verfassungsgericht als verfassungswidrig qualifiziert worden. Der Streit über organisatorische und finanzielle Zuständigkeiten wird auf dem Rücken der Leistung beziehenden Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ämter ausgetragen. </p>
<p class="bodytext">Alles in Allem: Hartz IV hat entscheidend zur radikalen Verschlechterung der sozialen und grundrechtlichen Situation in Deutschland beigetragen. Kennzeichen deutscher Zustände ist auch, dass die von Armut und Ausgrenzung betroffenen Menschen von einer großen Anzahl von Menschen als unnütz qualifiziert werden. (Wilhelm Heitmeyer, Hrsg.: Deutsche Zustände, Folge 6 und Folge 8. Frankfurt /Main, 2007 und 2009) </p>
<p class="bodytext">Die Spaltung der Gesellschaft schreitet voran. Daher gilt: Hartz IV muss weg – ohne Wenn und Aber. DIE LINKE streitet für eine sanktionsfreie, individuelle Mindestsicherung, einen Mindestlohn von 10 Euro und für gute Bedingungen der Erwerbsarbeit sowie für eine individuelle Kindergrundsicherung.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			<category>Soziales</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 19:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hartz IV vor dem Bundesverfassungsgericht: Verstoß gegen die Menschenwürde und das Sozialstaatsgebot?</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/hartz-iv-vor-dem-bundesverfassungsgericht-verstoss-gegen-die-menschenwuerde-und-das-sozialstaatsgeb/</link>
			<description>Freitag, 20.10.2009: 1. Erörterungstermin vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Es geht in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing">Freitag, 20.10.2009: 1. Erörterungstermin vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Es geht in einer Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland um die Angemessenheit der Leistungen nach SGB II (Hartz 4).</p>
<p class="MsoNoSpacing">Schon in diesem ersten Termin ließ der Vorsitzende Richter erkennen, dass es dem Gericht nicht nur um die Höhe der Regelleistungen für Kinder, sondern auch um die Regelleistungen für Erwachsene geht. Das Gericht prüft also die Vorlagebeschlüsse nach den Kriterien Menschenwürde und Sozialstaatsgebot (Art. 1 und 20 des Grundgesetzes) und nicht wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Willkürverbot nach Art. 3 des Grundgesetzes.</p>
<p class="MsoNoSpacing">Pressemeldungen, nach denen es in diesem Prozess vor allem um die Leistungen für Kinder geht sind also eindeutig falsch!</p>
<p class="MsoNoSpacing">Bereits am ersten Verhandlungstag stellte das BVerfG darauf ab, dass das staatlich gewährte Existenzminimum ein Leben in Würde und soziokulturelle Teilhabe ermöglichen müsse und nicht nur eine Existenzsicherung auf niedrigstem Niveau sein dürfe.</p>
<p class="MsoNoSpacing">Damit dürfte wohl klar sein, dass das Bürgergeldkonzept der FDP (662 € zur Existenzsicherung, incl. Miete, Heizung, Hausrat, Bekleidung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung) bzw. auch die jetzt von der schwarz-gelben Koalition geplanten Hartz 4-Änderungen nicht mit diesen Anforderungen vereinbar sind.Eine schallende Ohrfeige für die Vertreter der neoliberalen Wirtschaft sowie die <i>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</i>, aber insbesondere für die Bundesregierung, deren Vertreter sich vor Gericht zwischen Widersprüchen und Unwissenheit verhedderten und wohl ein eher jämmerliches Bild abgaben.</p>
<p class="MsoNoSpacing">Brisante Tatsache ist wohl, dass die Regierung die Höhe der Regelleistungen nach SGB II u. XII auf 345€ politisch festgesetzt hat und sich die Festlegung im Nachhinein mit pseudowissenschaftlichen Gutachten hat belegen lassen.</p>
<p class="MsoNoSpacing">Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Bundesregierung ganz bewusst die Unterfinanzierung von 8 Millionen Menschen, nämlich den Empfängern von Leistungen nach SGB II und XII, geplant hat und diesen Menschen mit Vorsatz ihre Würde, ein Teil ihres Lebens, ihrer Lebenszeit und den Kindern ihre Zukunftschancen geraubt hat.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><b><i>Und jetzt kommt’s</i></b><b>:</b> <i>Ein Urteil wird vermutlich im Januar 2010 fallen.</i></p>
<p class="MsoNoSpacing"><i>Es ist gibt gute Chancen, dass das BVerfG nicht nur die laufenden Regelleistungen für verfassungswidrig erklärt, sondern, dass auch die Leistungen für die Vergangenheit neu zu bemessen sind.</i></p>
<p class="MsoNoSpacing"><i>Anspruch auf Nachzahlungen hat aber nur derjenige, der rechtzeitig vor dem Termin der Urteilsverkündung einen Überprüfungsantrag bei seinem zuständigen Jobcenter / Arge stellt (ab dem 1. Leistungsbescheid) und gegen neu erlassene Bescheide rechtzeitig Widerspruch einreicht. Hierdurch werden Ansprüche auch rückwirkend sichergestellt. Sollte der Überprüfungsantrag (erwartungsgemäß) abgelehnt werden, sollte umgehend Widerspruch eingelegt werden.</i></p>
<p class="MsoNoSpacing">Musteranträge und Widersprüche können wir in Kürze zur Verfügung stellen.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><b><i>Wehrt euch Leute, nur Mut, es lohnt sich!!!!</i></b></p>
<p class="MsoNoSpacing">Joachim Balzer</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			<category>Soziales</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 17:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DIE LINKE unterstützt Bildungsstreik!</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/die-linke-unterstuetzt-bildungsstreik-2/</link>
			<description>Die LINKE in Schleswig-Holsteinischen unterstützt die Protestaktionen der Schülerinnen, Schüler und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die LINKE in Schleswig-Holsteinischen unterstützt die Protestaktionen der Schülerinnen, Schüler und Studierenden in ihren Forderungen nach einem sozial gerechten, demokratischen und gut ausgestatteten Bildungssystem</p>
<p class="bodytext">Morgen werde die Fraktion einen Antrag einbringen, in dem der Landtag aufgefordert wird, die Forderungen der Protestierenden zu unterstützen. Es geht um mehrMitbestimmung, längeres gemeinsames Lernen, eine bessere Ausstattung der Bildungseinrichtungen und gegen die Verschulung des Studiums, so die Fraktionsvorsitzende und Lehrerin. Ellen Streitbörger: „Bisher haben die Proteste der Schülerinnen, Schüler und Studierenden kaum etwas bewirkt. DIE LINKE steht an der Seite der Protestierenden und wir sind gespannt, wie sich die anderen Fraktionen verhalten werden“. </p>
<p class="bodytext">Neben den konkreten Verbesserungen sei es nach Ansicht der LINKEN endlich an der Zeit einen anderen Bildungsbegriff zu etablieren. Bildung dürfe nicht nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet werden. „Bildung ist die Voraussetzung für kritisches Denken und dafür sich in die Gesellschaft einzubringen“, so Björn Thoroe, Mitglied im Landesvorstand der Partei.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			<category>Bildung</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 14:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DIE LINKE trauert um Eva Dockerill</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/die-linke-trauert-um-eva-dockerill-1/</link>
			<description>Bereits in der vergangenen Woche verstarb nach langer Krankheit unsere Genossin Eva Dockerill. Wir...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bereits in der vergangenen Woche verstarb nach langer Krankheit unsere Genossin Eva Dockerill. Wir verlieren mit ihr eine kämpferische und couragierte Mitstreiterin, die mit ihrem Engagement bis ins hohe Alter hinein, vielen von uns ein Vorbild sein sollte.</p>
<p class="bodytext">Eva war über Jahrzehnte hinweg unermüdlich engagiert Sie verstand sich als Lehrling der 68er Bewegung, wie Eva selbst einmal sagte. Inspiriert vom autonomen Frauentheater im Gewerkschaftshaus entwickelte sie ihre Leidenschaft für die Emanzipationsbewegung der Frauen. Dies zog sich durch Evas gesamtes politisches Leben. Eva war Marxistin, Gewerkschafterin und Frauenrechtlerin. Bei Demos sah man sie sowohl im „schwarzen Block“ als auch unter der Gewerkschaftsfahne. Diesen schwierigen Spagat hat Eva mühelos gemeistert.</p>
<p class="bodytext">Bei der Gründung der WASG und bei der Entstehung der Partei DIE LINKE hat Eva Dockerill mit ihrer leidenschaftlichen Art wichtige und konstruktive politische Akzente gesetzt. Sie war so bis zu ihrem Lebensende eine vorbildliche Kämpferin. Wir werden Eva nicht vergessen!</p>
<p class="bodytext"><b>Die Trauerfeier findet am Donnerstag, den 19. November um 13 Uhr im Kulturzentrum Hansastraße 48 statt. Anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung um 14.30 Uhr ab der Kapelle des Friedhofes Eichhof.</b></p>]]></content:encoded>
			<category>DIE LINKE. Schleswig-Holstein</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DIE LINKE. Kiel fordert Ihre Mandate zurück!</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/die-linke-kiel-fordert-ihre-mandate-zurueck/</link>
			<description>Ingrid Zimmermann und Bernd Jenning haben freiwillig die Partei DIE LINKE verlassen. In  einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="TabellenInhalt">Ingrid Zimmermann und Bernd Jenning haben freiwillig die Partei DIE LINKE verlassen. In &nbsp;einem Brief erklären die beiden Ratsleute mit einem Satz lapidar Ihren Austritt mit sofortiger Wirkung. Das vom Kreisverband angestrengte Parteiausschlussverfahren war auf den 15.11.09 angesetzt. </p>
<p class="TabellenInhalt">Kreissprecher Heinz Wieser: „ Dass Frau Zimmermann und Herr Jenning sich der Schiedskommission unserer Partei stellen würden, haben wir von Anfang an nicht erwartet. Die Bereitschaft sich inhaltlich mit uns und Ihren ehemaligen Fraktionskollegen auseinzusetzen, war niemals wirklich vorhanden. Es geht den Beiden definitiv nicht um politische Inhalte.“</p>
<p class="TabellenInhalt">Da Zimmermann und Jenning nun keine Mitglieder der Partei DIE LINKE mehr sind, werden sie Ihren angestrebten Fraktionsstatus erhalten. Sie verfügen dann über beträchtliche finanzielle Mittel, die Ihnen die Stadt Kiel für Ausstattung und Personalstellen zur Verfügung stellen muss.</p>
<p class="TabellenInhalt">Heinz Wieser: „Da es Ihnen zur keiner Zeit gelungen ist Ihren Schritt politisch in irgendeiner Weise zu begründen, drängt sich uns der Verdacht auf, dass es den Beiden ausschließlich ums Geld geht. Dieses Vorgehen ist zutiefst verwerflich und wird von uns in keinster Weise gutgeheißen. Diese Gelder fehlen der Stadt Kiel jetzt schmerzlich.“</p>
<p class="TabellenInhalt">Die LINKE Kiel bleibt bei Ihrer Forderung an die beiden Ratsleute Ihre Listenmandate an die Partei zurückzugeben.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			<category>Pressedienst</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Tricksereien gehen weiter</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/die-tricksereien-gehen-weiter/</link>
			<description>Schlechte Meldungen kann auch die neue Regierung nicht gebrauchen. Deshalb bleibt sie wie die alte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Schlechte Meldungen kann auch die neue Regierung nicht gebrauchen. Deshalb bleibt sie wie die alte dabei, die Arbeitslosenzahlen schön zu rechnen. Arbeitslose, die krank sind, einen Ein-Euro-Job haben oder an Weiterbildungen teilnehmen, werden bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Fast alle Arbeitslosen, die älter als 58 sind, erscheinen nicht in der offiziellen Statistik. Im Mai 2009 kam eine weitere Ausnahme hinzu: Wenn private Arbeitsvermittler tätig werden, zählt der von ihnen betreute Arbeitslose nicht mehr als arbeitslos, obwohl er keine Arbeit hat.</p>
<p class="MsoNormal">Wer die tatsächliche Arbeitslosigkeit erfassen will, muss ehrlich rechnen. Dazu sagte der damalige Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) am 4. Juni 2009 in der Fernsehsendung Panorama: &quot;Alles, was an Effekten durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen entsteht, wird jedes Mal zusammen mit der Arbeitsmarktstatistik veröffentlicht. ... Ich glaube, dass man sich auf die Seriosität dieses Prozesses verlassen kann.&quot; Wer anders rechnen wolle, könne ja &quot;seine Zahl veröffentlichen - und dazu ein Flugblatt drucken.&quot; </p>
<p class="MsoNormal">Das tun wir mal hiermit. Hier ist die tatsächliche Zahl, die allein auf amtlichen Daten beruht. Im Oktober 2009 sind 4,48 Millionen Menschen arbeitslos. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<b></b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Oktober 2009</b></p>
<p class="anreisser">Offizielle Arbeitslosigkeit: 3.228.625&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b></b></p>
<p class="highlight3"><b>Nicht gezählte Arbeitslose: &nbsp;&nbsp;&nbsp;1.247.246&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; </b></p>
<p class="highlight3 dokumarker_gelb">Tatsächliche Arbeitslosigkeit: <b>4.475.871</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Hier die nicht gezählten Arbeitslosen aufgeschlüsselt:</b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p><ul><li>Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II:&nbsp;350.000</li><li>Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III):&nbsp;12.180</li><li>Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten):&nbsp;342.211</li><li>Berufliche Weiterbildung: 228.269</li><li>Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnen 5.158</li><li>Aktivierung und berufliche Eingliederung (z.B. private Arbeitsvermittlung):&nbsp;230.375</li><li>Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 40.902</li><li>Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: 7.619 </li><li>Kranke Arbeitslose (§126 SGB III):&nbsp;30.532&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<b>zusammen</b>&nbsp; <b>1.247264</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>DIE LINKE meint: Zeit zu handeln statt zu tricksen.</b></p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sanktionen gegen Hartz-IV-Beziehende aussetzen!</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/sanktionen-gegen-hartz-iv-beziehende-aussetzen/</link>
			<description>Jeden Monat wird in diesem Land zigtausenden Erwerbslosen mit Sanktionen das Existenzminimum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Jeden Monat wird in diesem Land zigtausenden Erwerbslosen mit Sanktionen das Existenzminimum gekürzt oder sogar gestrichen, weil sie Forderungen der JobCenter nicht erfüllt haben oder weil ihnen dies unterstellt wird. Im Jahr 2008 wurden über 780.000 derartige Sanktionen verhängt. Ist schon der rigide Hartz-IV-Sanktionsparagraf mehr als problematisch, so führt die katastrophale Personalsituation in den JobCentern zu einer Praxis, die für die Betroffenen unzumutbar ist. Von den 2008 eingelegten Widersprüchen gegen Sanktionen waren 41 % ganz oder teilweise erfolgreich, von den eingereichten Klagen 65 %. </p>
<p class="bodytext">Die Auswirkungen von Sanktionen werden dadurch verschärft, dass Widersprüche keine aufschiebende Wirkung haben, d.h. die Menschen müssen, auch wenn sie letztlich nach gerichtlicher Kontrolle Recht bekommen, unter den Sanktionen leiden. Es ist dringend notwendig, die Mißstände in den JobCentern, die bislang in ihrem Ausmaß zu wenig bekannt sind, offen zu legen, für deren Beseitigung zu sorgen und den gegenwärtigen Sanktionsparagrafen grundlegend zu überdenken. Während dessen dürfen Erwerbslose nicht den derzeit verbreiteten Sanktionspraktiken ausgesetzt werden. Ein sofortiges Moratorium, ein Aussetzen des Sanktionsparagrafen, ist deshalb notwendig.</p>
<p class="bodytext"> 	<b><a href="http://kanalb.org/clip.php?clipId=2430" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Video der PRESSEKONFERENZ SANKTIONSMORATORIUM GEGEN HARTZ4-SANKTIONEN	</a></b></p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 16:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf nach Kopenhagen!</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/auf-nach-kopenhagen/</link>
			<description>Wenn am 7.12.2009 die Delegierten der UNFCCCStaaten anreisen, um während der nächsten anderthalb...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wenn am 7.12.2009 die Delegierten der UNFCCCStaaten anreisen, um während der nächsten anderthalb Wochen in Kopenhagen ihre Klimakonferenz abzuhalten, wird die Klimabewegung nicht stillhalten, sondern auf der Straße mit Aktionen des zivilen Ungehorsams Druck machen - für Klimagerechtigkeit und für echte Lösungen der menschengemachten globalen Erderwärmung. Und das aus gutem Grund: Seit 15 Jahren laufen die Verhandlungen der UNFCCC, in dieser Zeit haben sich die weltweiten Treibhausgasemissionen kein Stück verringert.</p>
<p class="bodytext">Ganz im Gegenteil: heute wird weitaus mehr CO2 ausgestoßen als vor 15 Jahren. Die „falschen Lösungen“ des Kyoto-Protokolls und anderer Vereinbarungen vorangegangener Konferenzen eröffneten in erster Linie profitträchtige neue Märkte für das internationale Großkapital. Durch Emissionshandel und CDM wurde ein neuer Biokolonialismus wachgerufen, der die Bevölkerung des globalen Südens hart getroffen hat – etwa durch massive Landvertreibungen oder den Anstieg der Lebensmittelpreise.</p>
<p class="bodytext">Trotzdem werden die Konferenzen der UNFCCC in den Medien weiterhin als die Institution dargestellt, die die Welt vor dem Klimawandel retten wird. Deswegen wird es in Kopenhagen massive Proteste geben, um aufzuzeigen, dass es eine entschiedene Abkehr vom kapitalistischen Wachstumszwang sowie eine faire Umverteilung des globalen Reichtums braucht, um die sozialen und ökologischen Folgen einzudämmen und ertragbar zu machen.</p>
<p class="bodytext"><b>Aktionen&amp;Proteste</b></p>
<p class="bodytext">Die Choreografie der Proteste ist vielfältig und beinhaltet unterschiedliche Aktionsformen, die über den Gipfelzeitraum verteilt stattfinden werden. Den Auftakt der Protestwochen wird der „Business Day“ am 11.12. bieten. An diesem Tag werden Vertreter_innen internationaler Großkonzerne ihre Sichtweise auf die Klimaproblematik darstellen und besonders offen versuchen, die Verhandlungen in ihrem Sinne zu beeinflussen. Dort gilt es, diesen Profitinteressen der Verantwortlichen des Klimawandels mit dezentralen Aktionen eine klare Absage zu erteilen. Aktionen und Treffpunkte werden an den zu diesem Zeitpunkt schon bereitstehenden Infopunkten in Kopenhagen bekannt gegeben werden. Einen Tag später, am 12.12 (Samstag), wird es eine breite Massendemonstration für Klimaschutz und -gerechtigkeit geben, die vom dänischen Parlament bis zum Bella Center, in dem die UNFCCC tagt, führt. Innerhalb dieser Demonstration ist auch ein antikapitalistischer Block geplant.</p>
<p class="bodytext">Die erste Massenaktion wird am 13.12. unter dem Titel „Hit the Production!“&nbsp;stattfinden. Am Morgen soll der Hafen von Kopenhagen - als Symbol von weltweiter Handelsökonomie und Warenströmen - mit einer Massenblockade stillgelegt werden. Außerdem wird dazu aufgerufen, dass Bezugsgruppen an diesem Tag überall in Kopenhagen Aktionen gegen die Verursacher des Klimachaos durchführen.</p>
<p class="bodytext">Ein Höhepunkt der Proteste wird in dem „Reclaim Power!“&nbsp;benannten Marsch auf das Bella Center bestehen. Am 16.12. treffen die wichtigen Delegierten ein. Viele Staatschefs und Umweltminister werden an diesem Tag ankommen und die Klimakonferenz besuchen. Das Medieninteresse an den Verhandlungen wird nie größer sein als an diesem Tag. Und genau deshalb werden wir den Gipfel übernehmen und für einen Tag zu einer offenen Klimagerechtigkeitskonferenz machen. Wir werden uns an einem angemeldeten, vorher bekannten Punkt treffen, und uns danach auf den Weg zum Bella Center machen. Physische Barrieren werden wir umgehen, überwinden oder durchfließen, auf eine Eskalation von Seiten der Polizei wird nicht eingegangen werden. Es ist auf keinen Fall beabsichtigt, irgendjemandem körperlichen Schaden zuzufügen. Dies wird eine Aktion des zivilen Ungehorsams offen für Menschen mit oder ohne Aktionserfahrung und mit den unterschiedlichsten politischen Hintergründen werden.</p>
<p class="bodytext">Nach Erreichen des Bella Centers werden wir die Absperrungen zum Konferenzort überwinden. Von diesem Punkt an gehört der Gipfel uns, wir werden soziale Bewegungen sprechen lassen, Betroffenen aus dem globalen Süden eine Stimme geben und Lösungen jenseits des kapitalistischen Profitwahns aufzeigen. Sollte es allerdings nicht soweit kommen, sind wir auf unterschiedliche Alternativszenarien vorbereitet, die für den Fall, dass wir vor den Eingängen des Konferenzorts auf Einlass warten müssen, durchaus auch in einer effektiven Blockade des Gipfels enden können. Im Zweifelsfall gibt es auch innerhalb der Konferenz kritische Stimmen, die unseren Protest von innen unterstützen werden.</p>
<p class="bodytext"><b>Unterkunft&amp;Anreise</b></p>
<p class="bodytext">Die Unterbringung in Kopenhagen wird aufgrund der winterlichen Temperaturen im Dezember nicht wie bei anderen Gipfelprotesten durch ein gemeinsames Camp gewährleistet werden. Stattdessen organisieren lokale Vorbereitungsgruppen eine Unterkunft in Turnhallen. Anlaufpunkte werden rechtzeitig bekannt gegeben werden, es werden genug Schlafplätze für alle da sein. Wer allerdings nicht gerne in Turnhallen schläft, kann sich bei <a href="mailto:Privateaccommodation.cop15@gmail.com" >Privateaccommodation.cop15@&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;gmail.com</a> um einen von wenigen Schlafplätzen bei dänischen Aktivist_innen zu Hause bemühen. Die Verpflegung wird über Volxküchen organisiert, die an den zentralen Schlaf- und Treffplätzen vor Ort sein werden und über einen Spendenbeitrag von umgerechnet ca. 2 € pro Mahlzeit finanziert werden.</p>
<p class="bodytext">Die Anreise nach Kopenhagen mit Auto, Bus oder Zug ist an sich unproblematisch, allerdings solltet ihr einen Ausweis dabei haben. Während der G8-Proteste 2007 kontrollierte die dänische Polizei an der Grenze Ausweise und schickte alle ohne gültige Papiere direkt zurück. Ansonsten empfehlen die lokalen Aktivist_innen, aufgrund der Jahreszeit auf jeden Fall warme und regenfeste Kleidung mitzubringen, sowie natürlich einen Schlafsack und eine Isomatte.</p>
<p class="bodytext">In diesem Sinne: Auf nach Kopenhagen!&nbsp;<br />Aus Kiel wird voraussichtlich am 12.12. ein Bus zur Großdemo fahren, der am gleichen Tag zurückfährt. (ca.25 Euro) Spenden für Solikarten erwünscht.&nbsp;<br />Auch für die anderen Aktivitäten sind gemeinsame Anreisen angedacht.&nbsp;&nbsp;<br /></p>
<p class="bodytext">Nähere Infos dazu bald hier.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 00:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Kreisvorstand beantragt Parteiausschluss</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/der-kreisvorstand-beantragt-parteiausschluss/</link>
			<description>Der Kreisvorstand des Kreisverbandes Kiel hat sich auf seiner Vorstandssitzung am 6. Oktober 2009...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing">Der Kreisvorstand des Kreisverbandes Kiel hat sich auf seiner Vorstandssitzung am 6. Oktober 2009 in Kiel, Sophienblatt 19, mit einem einstimmigen Votum für den Antrag auf Parteiausschluss gegen die Mitglieder Ingrid Zimmermann und Bernd Jenning ausgesprochen.</p>
<p class="MsoNoSpacing">Denn das mit der Teilnahme an der OB-Wahl erlangte politische Renommee ist&nbsp; konterkariert, das Vertrauen in&nbsp; der LINKEN eine ernst zunehmende politische Kraft&nbsp; erkennen zu können, hat schwer gelitten. Die Ratsinitiativen zur Mietobergrenze, zum Sozialticket und zu anderen Themen haben der Ratsfraktion und der Kreispartei viel Anerkennung bei den Bürgerinnen und Bürgern gebracht. Diese Würdigung unserer politischen Arbeit&nbsp; ist nun stark beeinträchtigt. Dieser politische, immaterielle Schaden wiegt für uns schwerer, als&nbsp; ein irgendwie gearteter materieller Schaden.</p>
<p class="MsoNoSpacing">Viel schlimmer für die Partei ist, dass Frau Zimmermann und Herr Jenning mit der Neugründung ihrer Fraktionsinitiative in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, als stünde ihnen in der innerparteilichen Auseinandersetzung kein anderes Mittel zur Verfügung um ihre Interessen zu artikulieren.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Damit haben sie in der Öffentlichkeit das Bild einer Partei gezeichnet, die in ihren Grundfesten so beschädigt scheint, dass mit normalen demokratischen Mitteln in ihr nichts mehr zu erreichen sei. Mit dem Vorwurf, undemokratisch zu sein, soll der Partei ganz bewusst schwerster Schaden zugefügt werden.</p>
<p class="MsoNoSpacing">Der Kreisvorstand verurteilt diese Vorgehensweise scharf, insbesondere, da keinerlei inhaltliche Gründe erkennbar sind; vielmehr erhärtet sich der Verdacht, dass mit dieser Handlungsweise vorwiegend finanzielle Interessen eine Rolle spielen.</p>
<p class="MsoNoSpacing">Für den Kreisverband Kiel wird es auch weiterhin vorrangig sein, thematische Inhalte zu erarbeiten um seine Ratsfraktion zu unterstützen.</p>
<p class="MsoNoSpacing">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 17:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Offener Brief an die Kieler Kreisverbände von  Bündnis90/ Die Grünen, CDU, FDP und SPD</title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/offener-brief-an-die-parteien/</link>
			<description>Beschädigung an Wahlplakaten
Sehr geehrte Damen und Herren,
sieht man sich dieser Tage in den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3> Beschädigung an Wahlplakaten</h3>
<p class="bodytext">Sehr geehrte Damen und Herren, </p>
<p class="bodytext">sieht man sich dieser Tage in den Straßen unserer Stadt um, so fällt jeder und jedem die massive Wahlkampfplakatierung sofort ins Auge. Auch die Zerstörung vieler Plakate ist nicht zu übersehen und bietet den Bürgerinnen und Bürgern Kiels keinen schönen Anblick. Zerstörte, entstellte und verschwundene Plakate haben sicherlich alle teilnehmenden Parteien zu beklagen. Dies war auch in den vergangenen Wahlkämpfen zu beobachten und mag zum größten Teil auf stumpfsinnigen Vandalismus und auf unüberlegten Handlungen Einzelner zurückzuführen sein. </p>
<p class="bodytext">Nun hat es in den letzten Tagen Vorfälle gegeben an denen auch Wahlhelfer der so genannten etablierten Parteien und Mitarbeiter von Parteien beauftragter Firmen an der Vernichtung und Zerstörung von Plakaten beteiligt waren. Dazu liegen uns Zeugenaussagen und entsprechendes Fotomaterial vor. Solche Aktionen hat es in der vergangenen Woche auf der Holtenauer Str., am Exerzierplatz, vor dem Neuen Rathaus und am Skandinaviendamm gegeben.<br /></p>
<p class="bodytext">DIE LINKE Kiel hat allen ihren Wahlhelfern unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass wir in unseren Wahlkampfbemühungen keine Sachbeschädigung an Plakaten konkurrierender Parteien dulden werden, diese Vorgehensweise strikt missachten und, sollte es zu solchen Verfehlungen unserer Leute kommen, dies nicht als Übermut oder Über-die-Strenge-schlagen bagatellisieren werden. </p>
<p class="bodytext">Wir möchten sie bitten, im Zuge eines fairen Wahlkampfes, ebenfalls an ihre Helferinnen und Helfer ( ehrenamtlich wie professionell ) in diesem Sinne zu appellieren.<br /></p>
<p class="bodytext">DIE LINKE Kiel wird, was dieses Problem betrifft, bis zum 27.September besonders wachsam sein. Wir werden im Falle von Beschädigungen an unseren Plakaten Strafanzeigen stellen und wir werden, sollten Kontakte der Täter zu Parteien herzustellen sein, gerichtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einleiten.<br /></p>
<p class="bodytext">Wir hoffen, dass Sie und wir in den noch verbleibenden zwei Wochen möglichst wenige Beschädigungen an ihren und unseren Plakaten zu beklagen haben werden.<br /></p>
<p class="bodytext">Mit sozialistischen Grüßen<br />Heinz Wieser, Kreissprecher</p>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			<category>Wahlen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 15:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tatsächliche Arbeitslosigkeit im August: 4.624.930 </title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/tatsaechliche-arbeitslosigkeit-im-august-4624930/</link>
			<description>Schlechte Meldungen kann die Regierung vor der Bundestagswahl nicht gebrauchen. Deshalb lässt sie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Schlechte Meldungen kann die Regierung vor der Bundestagswahl nicht gebrauchen. Deshalb lässt sie sich ständig neue Tricks einfallen, um die Arbeitslosenzahlen schön zu rechnen. Arbeitslose, die krank sind, einen Ein-Euro-Job haben oder an Weiterbildungen teilnehmen, werden bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Fast alle Arbeitslosen, die älter als 58 sind, erscheinen nicht in der offiziellen Statistik. Vor zwei Monat, im Mai 2009, kam eine weitere Ausnahme hinzu: Wenn private Arbeitsvermittler tätig werden, zählt der von ihnen betreute Arbeitslose nicht mehr als arbeitslos, obwohl er keine Arbeit hat.</p>
<p class="bodytext">Wer die tatsächliche Arbeitslosigkeit erfassen will, muss ehrlich rechnen. Dazu sagte Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) am 4. Juni in der Fernsehsendung Panorama: &quot;Alles, was an Effekten durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen entsteht, wird jedes Mal zusammen mit der Arbeitsmarktstatistik veröffentlicht. ... Ich glaube, dass man sich auf die Seriosität dieses Prozesses verlassen kann.&quot; Wer anders rechnen wolle, könne ja &quot;seine Zahl veröffentlichen - und dazu ein Flugblatt drucken.&quot; Das tun wir gern, Herr Scholz. Hier ist die tatsächliche Zahl, die allein auf amtlichen Daten beruht. Arbeitslos sind 4.614.405 Menschen. Statt zu tricksen ist es Zeit zu handeln.</p>
<h4>Tatsächliche Arbeitslosigkeit:&nbsp; 4.624.930<br>Offizielle Arbeitslosigkeit:&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 3.471.513<br>Nicht gezählte Arbeitslose: &nbsp; &nbsp; 1.153.417</h4>
<h4 class="blog_post_body">&nbsp;</h4>
<h4 class="blog_post_body">Nicht gezählte Arbeitslose aufgeschlüsselt:</h4><ul><li><div class="blog_post_body"><strong>Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: circa 350.000</strong></div></li><li><div class="blog_post_body"><strong>Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III): 19.997</strong></div></li><li><div class="blog_post_body"><strong>Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 332.562</strong></div></li><li><div class="blog_post_body"><strong>Berufliche Weiterbildung: 204.336</strong></div></li><li><div class="blog_post_body"><strong>Eignungsfeststellungs- uND Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining): 12.433</strong></div></li><li><div class="blog_post_body"><strong>Aktivierung und berufliche Eingliederung (z.B. private Arbeitsvermittlung): 158.719</strong></div></li><li><div class="blog_post_body"><strong>Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 36.879</strong></div></li><li><div class="blog_post_body"><strong>Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: 11.318</strong></div></li><li><div class="blog_post_body"><strong>Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 27.173</strong></div></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 13:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sahra Wagenknecht in der Traum GmbH </title>
			<link>http://www.dielinke-kiel.de/nc/politik/aktuelles/detail/zurueck/aktuelles-1/artikel/sahra-wagenknecht-in-der-traum-gmbh/</link>
			<description>Am Mittwoch, den 2.9. kamen über 100 Menschen in der Traum GmbH zusammen um Sahra Wagenknecht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Mittwoch, den 2.9. kamen über 100 Menschen in der Traum GmbH zusammen um Sahra Wagenknecht zuzuhören. Geboten wurde ein Vortrag, wie die herrschende Politik gerade in Zeiten der Krise alles dafür tut den oberen 10.000 in unserem Land die Taschen zu füllen. </p>
<p class="bodytext">Viele Zusammenhänge wurden deutlich, die nur wenige so klar wie Sahra darstellen können.&nbsp; So ist nicht, wie immer wieder behauptet wird, der demographische Wandel verantwortlich für die Armutsrenten, sondern die herrschende Politik. Die steigende Produktivität in Deutschland könnte noch immer jedem eine armutsfeste Rente verschaffen. </p>
<p class="bodytext">Wenn behauptet wird, dass die Rentenkassen leer seien und doch nun alle bitteschön privat vorsorgen sollten, hat die Lobby der großen Versicherungskonzerne einfach gut gearbeitet und dankt es den etablierten Parteien mit großen Spenden.</p>
<p class="bodytext">Auch dass Kapital und Globalisierung keine Naturkatastrophen sind, die über uns hinein brechen, sondern dass Regelungen möglich wären, um alle vom Wohlstand profitieren zu lassen, wurde deutlich. Die Einführung einer Vermögenssteuer, eine Börsenumsatzsteuer, ein gesetzlicher Mindestlohn von 10 Euro und eine höhere Erbschaftssteuer könnten Bausteine sein, um endlich von oben nach unten umzuverteilen.</p>
<p class="bodytext">Nur DIE LINKE wird sich konsequent gegen die neoliberalen Einheitsparteien und für einen Politikwechsel hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit einsetzen.</p>
<p class="bodytext">Sahra Wagenknecht wird eine große Bereicherung für den nächsten Bundestag sein! Und auf Bundes- und Landesebene gilt: &nbsp;<br /></p>
<h3>Je stärker DIE LINKE, desto sozialer das Land!</h3>]]></content:encoded>
			<category>Kreisverband Kiel</category>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Wahlen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 13:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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